Palliativkultur.de

Das Portal für neue Wege in der Hospizarbeit
Aktuelle Termine finden

Warum wir tun, was wir tun

PALLIATIVKULTUR.DE ist ein Projekt des Bereichs »Palliativkultur und Hospiz«
der Vereinte Martin Luther und Althanauer Hospital Stiftung Hanau.
Wir setzen uns ein für neue Wege in der Hospiz- und Palliativarbeit.
Aus unserer diakonischen Arbeit und Erfahrung wissen wir:
Das geht nur in Gemeinschaft und auf Augenhöhe.

Palliativkultur ist mittendrin, vielfältig und in Bewegung.

Wanderausstellung

Besuche unsere Seiten zu
„Gemeinsam unterwegs“

Storytelling

Persönliche Geschichten zu
Leben und Endlichkeit

Termine

Unsere Veranstaltungen –
öffentlich und intern

Mach mit

Seit 2007 führen wir unter dem Titel „Sterbende begleiten lernen“ Vorbereitungskurse für Ehrenamtliche durch. Im Moment entwickeln wir einen neuen Vorbereitungskurs, der nicht an feste Zeiten oder Orte gebunden ist: „Meine Pilgerreise“. Im Februar startet das Pilotprojekt; eine Teilnahme ist noch möglich.

Du wohnst im Main-Kinzig-Kreis und möchtest dich gerne in unserem Ambulanten Hospizdienst engagieren? Du hast Spaß daran, in der Gruppe zu lernen und dich auf neue Methoden einzulassen? Dann freuen wir uns, von dir zu hören und lassen dir gerne weitere Infos zukommen!

 

Aktuelle Termine

1. und 2. Februar 2022 - Letzte Hilfe Kurs

1 x 1 der Sterbebegleitung. Interessierte Menschen aus der Bevölkerung lernen, was sie für Nahestehende am Ende des Lebens tun können. Der Kurs findet an zwei Abenden von 18 bis 20 Uhr statt.

Ehrenamt Hospiz : Vielfältig

Engagiert mit Tablets

„Mit dem Tablet besuche ich regelmäßig alte Menschen. Ich nutze es, um unsere Gespräche zu unterstützen oder mit Angehörigen in Kontakt zu treten. So wird Teilhabe ermöglicht, die Menschen lernen den Hospizdienst kennen und erleben, dass unsere Arbeit mitten im Leben ist.“

Bei seinen Besuchen im Seniorenzentrum in Gelnhausen bietet Karlheinz Benzing den Menschen unter anderem an, sich gemeinsam eine Andacht auf YouTube anzusehen oder online den Gemeindebrief aus der Heimat zu lesen. Manchmal stellt er auch ein Video-Telefonat zur Familie her. Als ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter engagiert er sich in unserem Tablet-Projekt und ist offen für alle Themen des Lebens – die leichten und auch die schweren.

Engagiert zum Kirchentag

„Der Gottesdienst und die Vorbereitung auf den Kirchentag in Dortmund zusammen mit dem Hospizdienst und Rolf Zuckowski waren ein einmaliges Erlebnis. Unser Motto Im Vertrauen unterwegs begleitet mich bis heute und gibt mir in Momenten der Trauer das Gefühl, nicht alleine zu sein. Vielen Dank!“

Annika Briel wirkte im Jahr 2019 bei unserer Veranstaltung zum Deutschen Evangelischen Kirchentag mit. Gemeinsam mit einer Gruppe der Evangelischen Jugend Meerholz-Hailer feierte unser Hospizdienst in Dortmund einen Gottesdienst zur Wanderausstellung „Gemeinsam unterwegs“. Bereits Monate vorher führten wir Workshops durch und alle Mitwirkenden brachten ihre persönlichen Erfahrungen und Geschichten ein.

Engagiert über Instagram

„Seit über einem Jahr bin ich als @clowninmimi auf Instagram unterwegs. Zu @hospiz2.0 entstand ein lebendiger Kontakt – vor allem durch die Teilnahme und Mitwirkung beim Storytelling im Zoom-Gottesdienst. Ich bin begeistert von der Offenheit, von der Kreativität und der wertvollen, wohltuenden Art, Gottesdienst zu feiern. Es ist schön, gemeinsam unterwegs zu sein, die Hospizarbeit bekannt zu machen und insgesamt den Tod mehr ins Leben zu holen.“

Da keine Auftritte oder Besuche in Kliniken oder Einrichtungen möglich waren, ist Martina Chervatin seit Mitte 2020 auf Instagram unterwegs. Der Kontakt zu ihr entstand durch unseren Account @hospiz2.0. Sie engagiert sich bei uns durch Gastbeiträge und in Zoom-Gottesdiensten.

Engagiert durch Wanderausstellung

„Selbst tief beeindruckt, wie das Zusammenwirken von Bildern und Zitaten der Ausstellung das Sterben zum Teil des eigenen Lebens macht, sind auch die Besucherinnen und Besucher sehr berührt von der Aussagekraft der einzelnen Exponate. Durch den Besuch der Ausstellung rücken eigene Erinnerungen und Erfahrungen wieder in den Blick, die überwunden schienen. Es ist offensichtlich zu spüren, dass etwas Besonderes von der Ausstellung ausgeht, was zur Änderung der Sichtweise, zu einem neuen Denken über das eigene Sterben und die hospizliche Begleitung führt.“

Heinz Domdey ist ehrenamtlicher Geschäftsführer der Hospiz Stiftung Niedersachsen und organisierte im Zeitraum von vier Monaten in Kooperation mit 13 Hospizgruppen an 14 Ausstellungsorten Veranstaltungen zu unserer Ausstellung „Gemeinsam unterwegs“.

Engagiert als Palliativpatientin

„Viele Menschen haben Angst davor, sich mit dem Tod und Sterben zu beschäftigen und es existiert sehr viel Unwissen über Angebote und Möglichkeiten. Ich wünsche mir, dass Hospizdienste mehr in die Öffentlichkeit gehen und auch die Sozialen Medien nutzen, um die Leute dort abzuholen, wo sie sind. Als Palliativpatientin, deren Lebenserwartung nur noch wenige Monate beträgt, möchte ich durch die Zusammenarbeit mit Hospiz 2.0 hier meinen Beitrag leisten und Spuren hinterlassen.“

Mandy ist Bloggerin, 39 Jahre alt, lebt in Berlin und ist schwer herzkrank. Auf ihrem Instagram-Account @deeplight1982 gibt sie persönliche Einblicke in ihr Leben und ihre Gedanken; sie erreicht hier mehrere tausend Menschen. Mit Mandy führen wir Interviews und zeichnen sie auf, gestalten gemeinsam fachliche Veranstaltungen und Gottesdienste.

Engagiert in Sterbebegleitung

„Seit 13 Jahren begleite ich Menschen ehrenamtlich im Leben und im Sterben. Mich berührt dabei immer sehr, welche Nähe und Vertrautheit entstehen kann. Wenn ich den letzten Atemzug eines Menschen miterleben darf, empfinde ich das als etwas ganz Besonderes, etwas Heiliges, was mir die Angst vor dem eigenen Sterben nimmt.“

Gretel Meyer übernimmt gerne Nachtwachen, wenn sie Menschen begleitet. Ruhig sitzt sie dann mit einer Handarbeit neben dem Bett des Sterbenden, ist innerlich ganz nah bei ihm und dankbar, wenn die Nachtschwester ihr ein warmes Getränk vorbei bringt. In unserem Ambulanten Hospizdienst ist sie eine Ehrenamtliche der ersten Stunde.

Engagiert als Bloggerin

„Vielfalt. Was ist das? Was bedeutet das? Und wieso brauchen wir das? Ich möchte sichtbar machen, dass das Thema Vielfalt alle Lebensbereiche durchzieht und selbst mit dem Tod nicht endet. Wir alle blicken auch in ganz vielfältiger Weise auf das Ende des Lebens.“

Sophia studiert Global Studies an der Maastricht University und absolvierte ein Praktikum in dem Projekt Offen für Vielfalt. Sie gestaltet unseren Blog Hospiz für Vielfalt Das Thema betrachtet sie hier aus verschiedenen Perspektiven und lässt uns teilhaben an ihren Gedanken.

Engagiert in Trauerarbeit

„Im Café für Trauernde erlebe ich, dass sich Teilnehmende oft gegenseitig durch das Teilen ihrer Geschichte helfen und unterstützen. Hier haben alle Gefühle der Menschen Platz: Wut und Trauer, Dankbarkeit und Schuldgefühle. Wenn Tränen fließen, ist das in Ordnung.“

Heidi Sommer ist Hospizmitarbeiterin. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung in Trauerbegleitung. Sie wirkte mit im Aufbau unseres Trauercafés in Hanau und leitet dieses Angebot bis heute. Ihr hilft dabei, dass sie den Trauerprozess aus eigenen Erfahrungen gut kennt: „Ich weiß, es wird wiederbesser“

Gemeinsam Unterwegs

Unsere Wanderausstellung zeigt auf zwölf Aufstellern Bilder des Langeooger Inselmalers Anselm in Kombination mit Liedzitaten von Rolf Zuckowski. Die Ausstellung zu Leben und Endlichkeit wurde von Diakonin Kerstin Slowik konzipiert. An vielen Orten war sie bereits zu Gast. Zur Ausstellung gehören auch Entwürfe für einen Gottesdienst, Videos und weiteres Material. „Gemeinsam unterwegs“ wird gemietet von Hospizdiensten, Stiftungen, sozialen Einrichtungen und Kirchengemeinden.

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